Ich heiße Nicola Steiner, bin
45 Jahre alt, und habe mit zehn Jahren angefangen zu reiten. Früher bin ich
klassisch geritten, vor einigen Jahren bin ich aufs Westernreiten umgestiegen,
weil es mich fasziniert, wie gehorsam ein Pferd sein kann, wenn es nur mit
einer Hand geritten wird und der Zügel dabei auch noch ganz weit durchhängt. Es
braucht Zeit, einem Pferd das beizubringen, aber das Ergebnis ist es wert:
Harmonie!
Geprüft wurden mein Pony Golden Lucky Boy und ich in den Westerndiziplinen Trail,
Horsemanship und im Gelände, aber unsere nächsten Ziele sind die ersten
Reining-Manöver: Der Spin (eine ganz schnelle Drehung auf der Hinterhand) nach
rechts klappt sogar schon ganz gut. Lucky ist froh: Aus vollem Galopp
anzuhalten, umzudrehen und wieder loszurennen, macht ihm mehr Spaß als
rückwärts Slalom oder seitwärts über eine Stange zu gehen. Aber auch wenn Lucky
den langsamen Geschicklichkeitsparcours fast schon langweilig findet: Im
Kinderunterricht macht er brav und geduldig das, was die Reiter von ihm wollen.
Und Kindern macht ein Hindernisparcours am meisten Spaß: Gegenstände von Tonne
zu Tonne transportieren, Slalom reiten oder über Brücken und Planen gehen - so
fängt bei uns das Reiten lernen an. Seit einigen Monaten haben wir uns auch
dem Speed-Rodeo verschrieben. Gerade den Jugendlichen machen diese Tonnenrennen
und Geschicklichkeitsdiziplinen großen Spaß.
Unterstützt werden ich von meinen Kindern Janik und Larissa und meiner Reitbeteiligung Susi, die mich auch im Urlaub im Reitunterricht vertritt.